ANFRAGE: der FDP zu Belastungsverschiebungen zwischen Wohn- und Gewerbenutzung

Wird das Wohnen durch die Grundsteuerreform weiter verteuert?

Werden Eigentümer von Wohnimmobilien im Rahmen der Grundsteuerreform stärker belastet und Gewerbegrundstücke entlastet? Diese Frage wirft die FDP-Ratsfraktion im Rahmen einer Anfrage für die nächste Ratssitzung auf. „Nach den bislang vorliegenden Ergebnissen werden Wohnimmobilien nach der Reform erheblich stärker belastet und Gewerbegrundstücke entlastet“, so Christoph Schöll, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion. „Hierdurch wird sich das Wohnen in Koblenz weiter verteuern, denn die Grundsteuer belastet bei vermieteten Anwesen durch die Betriebskostenumlage auch die Mieter, die unlängst bereits durch die höheren Anwohnerparkgebühren zu Kasse gebeten werden“, so Schöll weiter.

Darüber hinaus zeigten sich nach den bislang vorliegenden Ergebnissen auch innerhalb der einzelnen Wohnformen erhebliche Belastungsverschiebungen. „Hier trifft es nach bisherigen Erkenntnissen besonders die Eigentümer von Einfamilienhäusern, während sich bei anderen Wohnformen, beispielsweise Eigentumswohnungen geringere Beträge ergeben“, kritisiert Sven Schillings, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes.

„Zur Schaffung von Transparenz benötigen wir eine auf Koblenz bezogene Analyse, um gegebenenfalls von der Landesregierung Nachsteuerungen zu fordern, die in anderen Bundesländern bereits Gegenstand der Diskussion sind“, so David Hennchen, FDP-Ratsmitglied.

Pressemitteilung der FDP-Fraktion

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